Xerta

Wellnesshotels in Xerta

    Hotel Villa Retiro , Xerta / Spanien

    Hotel Villa Retiro

    Xerta

    Ihr kleines Wellness-Refugium im Wunderland: Das Luxus Boutique Hotel Villa Retiro***** am Ebro-Delta UNESCO Naturpark im südlichen Katalonien. 1882 entworfen von dem berühmten Star-Architekten Josep Fontseré, dem Lehrer von Antoni Gaudí, ist die Villa Retiro ein Edelstein aus der Kolonialzeit, der seinesgleichen sucht. Gelegen in einem hoteleigenen, tropischen Park mit exotischen Pflanzen ist dieses exklusive Anwesen wohl einzigartig und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Im Hauptgebäude befinden sich große, luxuriöse Zimmer im anspruchsvollen Stil und Suiten mit Balkon. In den neuen Nebengebäuden befinden sich Suiten mit privatem Garten und Terrasse. Ein großer Pool, der exklusive Spa-Bereich mit vielen möglichen Beauty- und Wellness-Behandlungen sowie ayurvedischer Medizin, das mit einem Michelin-Stern und einem Repsol Sol ausgezeichnete Gourmet-Restaurant und das eigene Weingut „Catedral del Vi“ sind das absolute Nonplusultra für alle, die entspannten Luxus und Wellness auf höchstem Niveau lieben und schätzen.

 

Xerta: Ein Naturparadies, Aktivurlaub sowie viel Kultur & Geschichte

Xerta ist eine Gemeinde im südlichen Katalonien, direkt am Rio Ebre, etwa 12 km stromaufwärts von der Stadt Tortosa in der Provinz Tarragona, ca. 180 km von Barcelona entfernt, der Flughafen von Reus ist ca. 80 km entfernt. In ca. zwei Stunden erreichen Sie Xerta problemlos von Barcelona. Entweder per PKW / Mietwagen oder mit Bus oder Bahn. Das Städtchen Tortosa verfügt über einen Fernbahnhof, der sehr gut an Barcelona angebunden ist. Von Tortosa sind es nur 10 Minuten per Taxi nach Xerta und zum Hotel. Xerta ist noch ein typisches kleines und traditionelles spanisches Dorf, fernab der Touristenströme. Hier treffen sich die Einheimischen nachmittags auf der Plaza und tauschen die Neuigkeiten aus. Tauchen Sie ein in das ländliche Katalonien und wir versprechen: Sie werden es lieben!

Sehenswertes in Ihrer Nähe.

Las Terres de l’Ebre – Natur und Geschichte: Das als Biosphärenreservat unter Schutz stehende Gebiet Terres de l´Ebre ist geprägt von Dünen und Reisfeldern und  ein Rückzugsort für heimische Vögel und Zugvögel, die in der stillen Weite dieser Landschaft ein Paradies finden. Wer die Ruhe liebt, die gute Gastronomie und die Geschichte einer alten Kulturlandschaft, der liebt auch das Ebrodelta.
Das Hinterland des Deltas mit den bizarr zerklüfteten Felsformationen lädt ein zu aktivem Naturgenuss. Darüber hinaus bietet es jedoch die Möglichkeit, die jüngere Geschichte Kataloniens kennen und verstehen zu lernen. Noch immer hallen die Ereignisse der Schlacht am Ebrodelta hier in den Dörfern nach. Neben Natur, Geschichte und Kultur prägt noch ein weiterer Aspekt das Ebrodelta auf ganz besondere Weise: eine maritime Gastronomie, köstliche Weine und beste Olivenöle.

Der Naturpark Ebrodelta: Wenn der Mensch beginnt, Einfluss auf die Natur zu nehmen, führt das in der Regel zu einem Artenrückgang in Flora und Fauna. Doch im Ebrodelta scheinen andere Gesetze zu wirken als anderswo. Hier hat der Eingriff des Menschen zur Entstehung eines einzigartigen neuen Lebensraumes geführt, der nun als Naturpark Ebrodelta unter Schutz steht. Bis zum 19. Jahrhundert wurde das Delta nur als Weideland genutzt, da die salzhaltigen Böden für herkömmliche Landwirtschaft ungeeignet waren. Dann begann man, hier Reis anzubauen. Zu diesem Zweck wurden große Mengen an Süßwasser aus dem Ebro ins Delta geleitet und es entstand eine faszinierende Vielfalt von Lebensräumen für Vögel, Fische und Amphibien. Süßwasser- und Brackwasserlagunen, mit Röhricht bewachsene Ufergebiete, Sumpflandschaften und Weideflächen – nicht zuletzt die Reisfelder selbst, prägen dieses Mosaik von Biotopen. Bis zu 350 verschiedene Vogelarten leben heute hier, manche verbringen als „Standvögel“ ihr ganzes Leben zwischen den Reisfeldern, andere überwintern hier und auch viele Zugvögel nutzen das Ebrodelta als Rastplatz.

Tortosa: Tortosa blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Ihre Stadtmauern stammen aus römischer Zeit, die grandiose Festung stammt aus der Zeit der maurischen Besatzung vom 8.-12. Jahrhundert. Diese Castell de Sant Joan genannte Festung ist das absolute „must see“ von Tortosa. Sie beeindruckt nicht nur mit charakteristischer maurischer Architektur, sondern auch mit weiten Blicken über die Stadt und den Fluss. Weitere sehenswerte Monumente sind die gotische Kathedrale Santa Maria und der Bischofspalast von Tortosa. Mit den Reales Colegios hat der Dominikaner Orden Tortosa drei außergewöhnliche Gebäude hinterlassen, die teils im gotischen Stil und teils im Stil der Renaissance erbaut wurden. Es lohnt sich ein ausgiebiger Bummel durch die alten Straßen und Gassen der Stadt, in der es jede Menge zu entdecken gibt. Die hiesige Küche kombiniert Produkte aus heimischen Gemüsegärten mit Fisch und Meeresfrüchten aus dem Ebrodelta und gebirgstypischen Fleischgerichten und die Konditoreien sind weithin berühmt.

Schloß Miravet, Karthause von Escaladei und Centre Picasso: Miravet ist eines der malerischsten Dörfer des Ebrodeltas. Es liegt in einem kleinen Tal, umgeben von den Gebirgszügen der Sierras de Cardó auf der einen und dem Fluss Ebro mit seinen dichten Küstenwäldern auf der anderen Seite. Ein reiches künstlerisch-historisches Erbe macht Miravet zu einem lohnenden Ausflugsziel: die alte Kirche, die Flußwerft, die mittelalterliche Mühle, eine althergebrachte Kunsthandwerkstradition und insbesondere die auf einem Berg gelegene Templerfestung gibt es zu entdecken. Diese gilt als bestes Beispiel für die romanisch-militärische Architektur des Templerordens im gesamten Okzident und ist somit der Höhepunkt eines Besuches in Miravet.
Die Karthause von Escaldei im Gemeindegebiet von Morera de Montsant gilt als das bedeutendste historische Monument. Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert als erstes Karthäuserkloster von Alfons dem Keuschen gegründet und bis ins 19. Jahrhundert immer wieder erweitert. Mit der Säkularisierung schwand die Macht des Klosters ab den 1830er Jahren und die Mönche mussten Escaladei verlassen. Wer das alte Kloster besucht, erfährt in einem Film spannende Einzelheiten zur Geschichte des Ortes und der Entwicklung des Klosters.
Das Centre Picasso ist eine Hommage an Pablo Picasso und seinen Aufenthalt in Horta de Sant Joan. Es werden hochwertige Reproduktionen aller Werke ausstellt, die der Künstler hier geschaffen hat. Picasso selbst hat seine starke affektive Verbindung zu Horta einmal mit dem Satz ausgedrückt: „Alles, was ich weiß, habe ich in Horta gelernt.“ Hier hatte der Maler Zeit zu schauen, zu beobachten und zu lernen. Das Ergebnis dieses Prozesses spiegelt sich im Centre Picasso wider, das sich den verschiedenen Aspekten der Beziehung des Malers zu dem Gebirgsdorf gewidmet ist.

Die Kathedralen des Weines der Terra Alta: Die Kathedralen des Weines zählen zu den faszinierendsten architektonischen Meisterleistungen Kataloniens. Entstanden gegen Ende des 19. Jahrhundert, sind sie Ausdruck einer klugen, stolzen und kämpferischen Haltung im Angesicht der Krise. Nachdem die Reblausplage innerhalb weniger Jahre praktisch die gesamten Reben Kataloniens vernichtet hatte, machten sich die Weinbauern an den Wiederaufbau – und sie erhielten Unterstützung vom Staat und von den Architekten des Modernismus. Mit den Kathedralen des Weines entstand eine einzigartige Infrastruktur, welche die ästhetischen Prinzipien des Modernismus mit den gestiegenen Anforderungen der Produktion im 19. Jahrhundert verband.

Wein und Olivenöl: Auf den steilen Schieferhängen der Region gedeiht ein Wein, der inzwischen Weltruf genießt. Die hiesigen Weine mit der typisch mineralischen Note haben einen unverkennbaren Charakter. Die Weinbauern und Winzer haben der zerklüfteten Gebirgslandschaft Meter für Meter der elegant geschwungenen Weinterrassen abgerungen, die heute für den relativen Wohlstand der Region verantwortlich sind. Neben dem Wein spielt die Produktion von hochwertigem Olivenöl eine wichtige Rolle. Neugierige Genießer können den Routen des Weines und des Olivenöls folgen.

Die Spuren des Bürgerkriegs in Corbera de l’Ebre: Am 25. Juli 1938 begann die Schlacht am Ebro. Sie endete am 16. November 1938 und hat sich als eine der blutigsten Schlachten des spanischen Bürgerkriegs in die kollektive Erinnerung eingebrannt. Spanien war gespalten in die Anhänger der Republik mit ihrer linksgerichteten Regierung einerseits und die nationalistischen Anhänger Francos andererseits, die für den von Hitler unterstützten Faschismus standen. In der Schlacht am Ebro gingen 130.000 Menschen in den Tod. Das Netz der Ursachen dieser Tragödie verzweigt sich weit in der gesamteuropäischen Politik dieser Epoche; ihre Auswirkungen sind als stumme Mahnmale der Zerstörung im Gebiet der Terres de l’Ebre bis heute sichtbar. Ein besonderes Beispiel hierfür ist Poble Vell de Cobrera d’Ebre. Das alte Dorf wurde im Verlauf der Ebroschlacht durch Luftangriffe vollständig zerstört, die Bewohner zogen in den unteren Teil der Gemeinde um. Das unbewohnbar gewordene alte Dorf ist seit 1992 ein Mahnmal gegen den Krieg. Hinweistafeln informieren über die historischen Ereignisse. In der Region gibt es insgesamt 5 Interpretationszentren zur Ebroschlacht.

Die Grünen Wege der Terra Alta: Nichts ist schöner, als die Landschaften des Ebrodeltas in ruhigem Tempo mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Vies Verdes bzw. die Grünen Wege bieten dafür das perfekte Wegenetz. Sie verlaufen auf stillgelegten Bahntrassen und sind äußerst bequem auch für diejenigen zu befahren . Zu den Stationen auf dieser Tour zählt Pinell de Brai mit der berühmten Kathedrale des Weins Celler Cooperatiu, deren Architekt der Gaudí Schüler Cesar Martinell war. 5 Kilometer weiter wartet die uralte Kapelle Santuario de la Fontcalda mit einer Thermalquelle in unmittelbarer Nähe. In Prat de Comte ist die alte Pfarrkirche Sant Bartolomeu einen Besuch wert. Ein weiterer Höhepunkt ist Horta de Sant Joan mit dem Centre Picasso und dem Ecomuseo Els Ports.

L’Ametlla de Mar: Als Highlight Ihrer Entdeckungsreise sollten Sie einen Besuch an der Küste einplanen. Der alte Fischerort L’Ametlla de Mar bietet seinen Besuchern ein breitgefächertes Angebot einzigartiger Erlebnisse. Fahren Sie im Morgengrauen mit den Fischern aufs Meer hinaus und erleben Sie den Arbeitsalltag zwischen Meer und Hafen! Machen Sie Ihren ersten Tauchgang oder entdecken Sie die Küste auf einer Kanutour. Oder schwimmen Sie mit den Thunfischen auf einer Expedition entlang der Küste des Golfs von Sant Jordi. Während einer Katamaranfahrt entlang der Küste erfahren die Teilnehmer einiges über die Geschichte und die biologischen Besonderheiten des Roten Thunfischs in L’Ametlla de Mar. Später können sie mit hunderten dieser riesigen Fische in einem Meeresbecken schwimmen und diese füttern. Als krönenden Abschluss bietet sich eine Verkostung der maritimen Köstlichkeit in einem der zahlreichen Restaurants von l’Ametlla de Mar an. Viel Vergnügen!

© Informationen und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Katalonien Tourismus

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