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Die Faszination des Schwertes im Tai Chi

Die Faszination des Schwertes im Tai Chi

Liebe Leserin, lieber Leser,

das dem Wasserelement zugeordnet Schwert Tai Chi macht dieses Element deutlich spürbar. Welche Dynamik war es, am Strand von Sizilien das Schwert zu bewegen!

Auch Im Schwert Tai Chi gibt es verschiedene Stilrichtungen. Meine Kenntnisse habe ich bei unterschiedlichen Tai Chi Meistern erworben. Richtungsweisend waren vor allem Volker Jung, vom Tai Chi Forum Deutschland und Meister George Xu und für das Taoist Sword: Master Li Hechun im Universal Tao Center, Tao Masterschool von Mantac Chi in Thailand.

Die Schwertform setzt sich, wie die waffenlose Form, aus ineinander übergehenden Bewegungen/ Techniken zusammen. Die einzelnen Bewegungen haben sehr poetische Namen, wie zum Beispiel „Den Mond umarmen“ und “ Die Schwalbe nimmt das Wasser auf“ oder auch sehr fantasievolle wie: „Der Karpfen springt durchs Drachentor“ und „Der Dämon schaut ins Wasserloch“.

Normalerweise beginnt man mit einem Holzschwert zu Üben. Wenn man das Schwert in der Hand hält, sollte man nicht unbedingt ans Kämpfen denken und erst recht nicht an einen Angriff. Auch hier gilt der allgemeine Tai Chi Grundsatz: Ich bewege sich erst, wenn sich der Gegner bewegt, die Initiative geht nie von mir selber aus!

Wichtig ist, dass Schwert und Körper eine Einheit bilden und die Bewegung aus der Mitte des Körpers kommt. Nur so kann ich den vergrößerten Raum, der durch das Bewegen des Schwertes entsteht, achtsam überschauen und dabei realisieren, dass mein Körper eine Aktion startet, deren Auswirkung in Arm-plus Schwertlänge sichtbar wird und zum Tragen kommt.

Deshalb spielt mein Gleichgewicht eine große Rolle. Dieses kann ich durch den gezielten Einsatz der Schwertfinger unterstützen. Unter Schwertfinger versteht man die Verbindung des Daumens mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger. Diese Fingerhaltung wird häufig zur Erdung und als Gegenpol zum Schwert eingesetzt. Die Schwertfinger sind eine der Faszinationen, die das Schwert Tai Chi bereit hält. Wer weiß, vielleicht auch für meine Leser einmal am energiegeladenen sizilianischen Strand.

Alles Liebe und bleibt gesund!

Barbara

 

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