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Das Lichtvitamin D – Sonne ist das A und O

Wir alle lieben die Sonne. Wenn sie scheint, fühlen wir uns munter und sind besser drauf. Kein Wunder, denn wenn die UV-Strahlen der Sonne auf unsere Haut treffen, stellt unser Körper das Sonnenvitamin D her. Dieses spielt bei der Produktion der Glückshormone Serotonin und Dopamin eine zentrale Rolle, denn diese bestimmen unsere Gemütslage. Vitamin D brauchen wir außerdem für harte Knochen, feste Zähne, starke Muskeln und für ein gutes Immunsystem.

Ist der Vitamin D Spiegel in unserem Körper zu niedrig, fühlen wir uns schlapp, lustlos und müde. Es kann zu depressiven Verstimmungen, Infektanfälligkeit, und im schlimmsten Fall zu einer Störung des Knochenstoffwechsels oder Osteoporose kommen. Letzteres betrifft besonders ältere Menschen, da diese einerseits tendenziell weniger an der frischen Luft sind und die direkte Sonne meiden und andererseits die körpereigene Vitamin-D-Produktion im Alter abnimmt. Doch auch die jüngere Generation ist oftmals unterversorgt.

Wieviel Lichtvitamin brauchen wir?

Wieviel Vitamin D wir brauchen, ist neben dem Alter auch abhängig von den Lebensumständen und der Jahreszeit. Im Sommer reicht in unseren Breitengraden ein 10 bis 25-minütiges Sonnenbad, damit unser Körper eigenständig genug von dem Lichtvitamin produziert. Im Herbst und Winter hingegen ist die Sonne bei uns nicht stark genug und unser Körper nutzt die Vitamin-D-Vorräte, die er im Frühjahr und Sommer getankt hat. Diese werden im Fett- und Muskelgewebe und in der Leber gespeichert. Zum Glück, denn so bleiben wir resistent und gesund, auch wenn die Sonne sich für eine Zeit lang nicht zeigt. Ihr solltet aber so oft wie möglich, in  der kälteren Jahreszeit am besten zur Mittagszeit, Sonne tanken und eure Vitamin-Depots auffüllen. Auch gerne bei einem kleinen Spaziergang. Zeigt dabei möglichst viel nackte Haut (am besten Unterarme, Oberarme und Gesicht) und verzichtet auf Sonnenschutz, da dieser die Vitamin-D-Produktion hemmt.

Vorsicht: Im Sommer ist die Mittagssonne zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sehr stark und sollte gemieden werden. Im Schatten oder unter einem Sonnenschirm kommen aber immer noch etwa 50 Prozent der UV-Strahlen an, sodass es locker ausreicht, den Vitamin-D-Speicher zu füllen. Nun stellt sich nur noch die Frage, ob die Sonnenbank eine gute Alternative ist. Die Antwort lautet hier leider nein. Solarien spenden meinst nur UVA- und keine „echten“ UVB -Strahlen.

Wann ist Vitamin D besonders wichtig?


  • Im Säuglingsalter: Babys erhalten im ersten Lebensjahr prophylaktisch Vitamin D, um der Knochenerkrankung Rachitis vorzubeugen
  • Bei Senioren (ab etwa 65 Jahren): die körpereigene Vitamin-D-Produktion lässt nach. Zusätzlich können chronische Grunderkrankungen oder bestimmte Medikamente einen Mangel begünstigen
  • Bei Osteoporose: Vitamin D in Kombination mit Kalzium ist Teil der Basistherapie bei Osteoporose

Wichtige Vitamin-D-Lieferanten

80 bis 90 Prozent Vitamin D wird vom Körper selbst mittels der Sonne hergestellt. Die restlichen 10 bis 20 Prozent sollten wir über unsere Nahrung aufnehmen. Vor allem Fettfische wie Lachs, Hering oder Makrele enthalten viel Vitamin D. Auch Eigelb, Margarine, Avocado, Parmesan, dunkle Schokolade und einige Pilzsorten sind gute Vitamin-D-Quellen.

Vitaminpillen sinnvoll oder nicht?

Ein Vitamin-D-Mangel muss unbedingt durch einen Arzt diagnostiziert werden. Sollte dies der Fall sein, verschreibt er Vitamin-D-Präparate. Bitte greift nicht prophylaktisch zu Vitamin- D-Pillen, da bisher nicht nachgewiesen werden kann, dass dies vorbeugend gegen Krankheiten wirkt.

Es gibt kaum ein anderes Vitamin, das für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden so enorm wichtig ist wie Vitamin D. Nicht nur für uns, auch für unsere Erde. Ohne Sonne wäre kein Leben auf der Erde möglich. Darüber hinaus macht uns die tägliche Dosis Sonne gesünder, glücklicher und resistenter gegen Infekte und Erkältungen.
Nutzt also unbedingt die Sonnentage des Jahres um eure Vitaminspeicher und Glücksdepots aufzufüllen und geht raus, wann immer es möglich ist. Dazu die richtige Ernährung und Frühjahrsmüdigkeit und Winterdespression haben garantiert keine Chance!

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