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Bad Steben / Bayern

Romantisch, natürlich, gesund & mitten im Herzen des Frankenwaldes

In Bad Steben können Sie pure Gesundheit trinken – oder auch darin baden, ganz wie Sie wollen. Aus der heimischen Wiesenquelle, der Tempelquelle und Max-Marien-Quelle sprudelt das heilsame und kostbare Nass. Vom einstigen Bergbauort zum traditionsreichen Kurbad und modernem Gesundheitszentrum erweist sich das Bayerische Staatsbad  als ein Ort reicher Bodenschätze. Davon zeugt bereits die über 175-jährigen Geschichte als Mineral- und Moorheilbad. Doch der romantische Ort im Frankenwald hat noch mehr zu bieten.

Das stilvolle Kurzentrum mit der Säulenwandelhalle aus dem 19. Jahrhundert und der historische Kurpark mit seinem Klenzebau erinnern an königliche Zeiten. Harmonisch fügen sich die 2004 neu eröffnete „Therme Bad Steben“ (aus dem ehemaligen Jean-Paul-Bad der 70-er Jahre entstand eine Wasser-Wellnesswelt der Superlative) und die moderne Spielbank Bad Steben, zwei kühne architektonische  Entwürfe, in das verträumte Gesamtbild des Ortes ein. Das Flair der stilvollen Kuranlagen und die intakte Natur rundherum – das ist es, was den Reiz des bayerischen Staatsbades ausmacht. Das gesunde Klima der  föhnfreien Mittelgebirgslandschaft und die frische, würzige Luft verlocken zum Wandern, Radfahren und Nordic Walken. 

Die Traumlandschaften des wildromantischen Naturparks Frankenwald und das Eingebundensein in die uralte Geschichte der Marktgemeinde und der Region haben die Menschen geprägt und diese Harmonie geben sie an ihre Gäste weiter. Dem mineral- und kohlensäurehaltigem Wasser der drei Stebener Heilquellen wird seit dem 15. Jahrhundert eine heilsame Wirkung zugeschrieben. Radon, Kohlensäure und Naturmoor ist die einzigartige Heilmittelkombination, mit der Sie auf ganz natürliche Weise im modernen Gesundheitszentrum Bad Steben von Gelenk- und Rückenschmerzen befreit werden. Im 15. Jahrhundert beginnt auch die erste Hochblüte des Bergbaus im Frankenwald. Dessen Spuren reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück. In zahlreichen Gruben in Steben und Umgebung wurden u. a. Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Eisen und Edelsteine gefördert und abgebaut. Spuren der über 1000-jährigen Geschichte des Bergbaus rund um Bad Steben lassen sich auch heute noch ausmachen. So können Kur- und Badegäste einen geologisch-bergbaukundlichen Lehrpfad besuchen. 

In den Folgejahren und -jahrhunderten wächst der Ort und macht sich nach und nach einen Namen als Bergbauregion - nicht zuletzt durch die Wirkung Alexander von Humboldts - und als Kurort durch seine Heilquellen. Bereits der große Naturforscher Alexander von Humboldt, der als frisch gebackener Bergbau-Assessor von 1792 bis 1796 in Bad Steben lebte und durch sein Wirken der Bergbauregion zu neuem Ruhm verhalf, schrieb: „Diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder!“

Seit etwa 1810 führte die Gemeinde Bad Steben als Symbol des Heilbades im Siegel die Darstellung des damals neuen Tempels, der sogenannten "Tempelquelle" im Empirestil. Dem Tempel mit der Fontäne wurde der Großbuchstabe "R" als Hinweis auf den Charakter Bad Steben als anerkanntes Radonbad hinzugefügt. 

1832 legte die Gemeinde mit dem Verkauf ihrer Mineralquellen für 600 Gulden an das Königreich Bayern den Grundstein für die bis heute anhaltende Erfolgsstory, die den Ort zu einer der ersten Adressen in Sachen Kur-, Gesundheit- und Wellness weit über die Grenzen des Freistaats hinaus hat werden lassen. Am 8. Juni 1832 wurde Bad Steben der Titel Königlich Bayerisches Staatsbad verliehen. Sechs Jahr später, 1838, das erste Badehaus eröffnet.

Als großer Gönner des Kurortes erwies sich Prinzregent Luitpold. Während seiner Regentschaft erlebt das Staatsbad einen rasanten Aufschwung. Alle Kurgebäude, die zum Teil auch heute noch das Ortsbild des Staatsbades prägen, werden in diesen Jahren errichtet. Die „alte gedeckte Promenade“ (1837), das von Leo Klenze, dem Hofbaumeister Ludwig I., errichtete Badehaus, heute noch die Visitenkarte Bad Stebens, das Parkschlösschen (1902), das städtische Kurhaus (1911) und die Säulenwandelhalle (1912). Auch der Kurpark entsteht nach dem Ideal des englischen Landschaftsparks.

Die landschaftlich reizvolle Umgebung mit ihren bewaldeten Hängen und romantischen Wiesentälern, einem Netz von markierten Wanderwegen, viele lohnende Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, lässt Aktiv-Urlauber auf ihre Kosten kommen. Bei der „Wildwassergaudi“ von April-Oktober erleben Sie eine amüsante Floßfahrt auf der „Wilden Rodach“ mitten im Frankenwald. Allemal eine Reise wert ist Bad Steben und der Frankenwald auch im Winterurlaub: 560 km gespurte Loipen, 16 Skilifte, zahlreiche Natur- und Kunsteisbahnen, mehrere Rodelbahnen sowie zwei Skisprungschanzen bieten alles, was das Herz des Wintersportfans begehrt. 

Dicht gedrängt ist der jährliche Veranstaltungskalender. Im Musikpavillon spielt die Kurmusik aus ihrem breiten Repertoire, stimmungsvoll sind auch die Kaffeekonzerte, die je nach Witterung und Jahreszeit im Wintergarten, auf der Terrasse oder im stilvollen Kurhaus, direkt neben dem Parkschlösschen, ablaufen. 

Sehenswertes:

Unter den örtlichen Sehenswürdigkeiten ragt neben der restaurierten Säulenwandelhalle sowie dem Klenzebau im Kurpark die Alte Wehrkirche St. Walburga mit ihren Seccomalereien aus dem 15. Jahrhundert heraus. Der Ursprung der Kirche geht auf das Jahr 1009 zurück, sie zählt zu den ältesten Bauwerken im Frankenland. Ein Besuch im international bekannten Grafikmuseum Stiftung Schreiner im Kurhaus lohnt allemal. Im 1919 erbauten Staatlichen Kurhaus präsentiert das Museum Druckgrafik aus neun osteuropäischen Ländern. Übrigens: Mit Ihrer Kurkarte erhalten Sie 1 x freien Eintritt in die Spielbank Bad Steben.

Rund um Bad Steben:

  • Saalfeld – farbenprächtige Tropfsteinhöhle in Alaunschiefer

  • Wunsiedel – Felsenlabyrinth mit Freilichtbühne

  • Lichtenfels – Kloster Banz und Vierzehnheiligen

  • Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

  • Klöppelmuseum, Nordhalben

Ausflugsziele:

  • Wagnerstadt Bayreuth

  • Bierstadt Kulmbach mit Brauereimuseum

  • Bischofsstadt Bamberg, Dom, Klein Venedig, Alte und neue Residenz

  • Kloster Banz und Vierzehnheiligen, Marienbad, Karlsbad, Dresden und viele weitere mehr.

 

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